Zerstörst du dich durch zu viel Mobility?

Wenn du diesen Blog liest, dann bist du in aller Regel ein Athlet in irgendeiner Form. Du nimmst dein Training ernst, trainierst hart, isst (meistens) clean und versuchst regelmäßig ausreichend Schlaf zu bekommen. Um deine Performance weiter zu verbessern arbeitest du ständig an deiner Mobilität. Schließlich ist ja Kraft- und Performancetraining nicht alles. Sauber! Genau diese Einstellung wollte ich mit meinen jahrelangen Blogs und deine Coaches in der Box erreichen. Jetzt gibt’s nur ein kleines Problem. Direkt nach deinem Mobilitätstraining, egal ob Pre- oder Post-WOD, fühlst du dich super locker und beweglich. Dann geht’s zurück nach Hause oder auf die Arbeit und nach ein bisschen Sitzen oÄ fühlst du dich wieder steifer und am nächsten Tag sogar eher wie ein Roboter als ein geschmeidiger Leopard. Das Gegenmittel? Mehr Mobility. Klingt logisch ne? Ist es aber ausnahmsweise mal nicht. Klar ist es grundsätzlich gut verklebte Faszien zu lösen und steife Muskeln zu dehnen. Glaubt ja nicht, dieser Artikel würde euch davon erlösen! Aber es gibt auch die Möglichkeit dass es eher nicht so gut ist für deinen Körper, die „tighte Stelle“ zu lösen und zu mobilisieren. Manchmal ist diese Steifheit in einem Körperanteil nämlich ein gewollter Schutzmechanismus des Körpers. (mehr …)

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Woher kommt der Blutgeschmack im Mund?

Wenn wir ein intensives CrossFit WoD hinter uns gebracht haben, wie zum Beispiel die Benchmark Girls Fran oder Linda, dann schmecken wir gerne mal etwas Blut. Während abgehärtete Profis das vielleicht nur milde belächeln und so hinnehmen machen sich manche Anfänger (und vor allem auch sehr gerne Mütter von CF-Neulingen auf den Hinweis ihres Nachwuchses hin er schmecke Blut nach dem Sport) Sorgen ob das alles so seine Richtigkeit hat und noch gesund ist.

Ich kann euch beruhigen. Der Blutgeschmack ist zwar unangenehm aber ungefährlich.

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Was ist ein „Firebreather“?

In der CrossFit Community tendieren wir ja bekanntlich dazu sehr gern unsere eigene Sprache zu benutzen. Wir sprechen von Cleans, Jerks, Muscle-Ups, Burpees, schreiben auf unser Whiteboard Dinge wie Rx’d, ATG, PU und so weiter und so fort. Ein Wald voller Abkürzungen und besonderer Bezeichnungen für Neulinge, bei dem nur noch ein Blick ins CrossFit Lexikon hilft. Und dann reden wir auch noch immer öfter von „Firebreathern“. „Was soll das denn bitte sein?“ fragt man sich da anfangs. Genau so ging es mir auch, aber ich habe mich dann durchaus an eines meiner ersten WoDs (noch so eine Abkürzung) erinnert, das mich nach Sprints, Push Press und Burpees mit einem absoluten Brennen in der Lunge keuchend auf dem Boden liegen ließ. Daher kommt auch die ursprüngliche Bezeichnung „Firebreather“: weil es in der Lunge nach einer wirklich intensiven Belastung wie Feuer brennt!
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Valgus-Knie – Wieso? Was kann ich tun?

Valgus-Stellung der Knie – Woher kann das kommen, was kann ich dagegen tun?

Die Knie nach außen zu drücken (linkes Bild) ist wesentlich stabiler und gesünder als die Valgus-Stellung (rechts im Bild) Thanks to fitnesspainfree.com for the picture

Die Knieposition ist ein wichtiger Indikator, ob in der unteren Hälfte unseres Körpers alles so rund läuft wie es soll. Arbeitet unser Körper in angemessener Weise, dann bleiben die Knie stabil und gerade. Leider sehen wir viel zu häufig das Gegenteil. Viele Sportler knicken bei Übungen wie der Kniebeuge mit den Knien nach innen ein. Umgangssprachlich spricht man von X-Beinen (wenn auch meist erst dann, wenn die Kniestellung permanent so bleibt) in der Fachsprache nennen wir es Valgus Stellung. Diese ist eine Kombination aus der Adduktion im Hüftgelenk und der Innenrotation im Kniegelenk und wird insbesondere bei den Squats, Sprüngen, beim Landen sowie beim Laufen/Rennen deutlich sichtbar. Im unten stehenden Video seht ihr noch einmal sehr genau was in eurem Körper, insbesondere mit den Knochen und den Knie so passiert wenn ihr bei diesen Bewegungen in die „böse“ Valgusstellung fallt. (mehr …)

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Box Squats – Pro und Contra

Der Box Squat ist eine weit verbreitete Variante des Squats – insbesondere im Powerlifting. Louie Simmons und seine Jungs vom legendären Westside Barbell Team schwören auf Box Squats. Westside Barbell hat mit die stärksten Powerlifter der Welt hervorgebracht und Louie Simmons ist mit seiner Conjugate Method zu einer Legende im Kraftsport aufgestiegen. Man kann sagen die Jungs wissen wovon sie sprechen. Dennoch gibt es, wie für jede Übung, positive wie auch negative Seiten des Box Squats. Wir wollen heute beide gegenüber stellen und uns den Box Squat etwas genauer ansehen.

Box Squats – geile Übung aber nur wenn sie gut ausgeführt werden (können) Bildquelle: http://jasonferruggia.com/wp-content/uploads/2011/08/box-squat.jpg

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„Joggen ist die beste Fettverbrennung“ – und andere Jogging-Mythen

Joggen ist immer noch einer der am weitesten verbreiteten sportlichen Betätigungen hierzulande. Aber wie effektiv ist das wirklich? Es wird immer wieder „gebasht“ von den Vertretern der Old School Weightlifting Kurve und wiederum in den Himmel gelobt von anderen.
Der Jogging Boom begann 1980 als Dr. Kenneth Cooper in seinen Werken aerobes Training, also solches mit eher niedrigerer Herzfrequenz, als die beste Trainingsform ansah um die Herzgesundheit (kardiovaskuläre Gesundheit) zu steigern sowie auch die allgemeine Fitness. Ja, das war 1980! Damals hätte sich auch noch niemand erträumt, dass Autos irgendwann mal von alleine einparken, jeder einen Computer in der Hosentasche trägt mit einer höheren Rechenleistung als es die Maschinen hatten mit denen die Amis das erste Mal auf den Mond geflogen sind oder das eine fettreiche Ernährung sich in Teilen der Bevölkerung durchsetzen würde. Es wird also Zeit sich Dr. Coopers Aussage noch einmal anzusehen, denn 35 Jahre später wissen wir so einiges mehr.

Auch im CrossFit Wettkampf kann Laufen (manchmal wird es aufgrund der Erschöpfung auch zum Joggen) vorkommen. Die Frage ist nur wie viel davon muss man tatsächlich trainieren?
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Warum du den Mixed Grip bei Deadlifts vergessen solltest

Viele Kraftsportler nutzen den Mixed Grip, bei dem auf einer Seite der Handrücken und auf der anderen Seite die Handfläche nach vorne zeigt.
Dieser Griff ist wesentlich stärker als der reguläre Überhand-Griff, bei dem auf beiden Seiten der Handrücken nach vorne zeigt, weil der Mixed-Grip verhindert, dass die Langhantel in der Hand „wegrollt“ und somit irgendwann nur noch an den Fingerspitzen hält. Das klingt ja erstmal super. Leider führt der Mixed-Grip aber potentiell zu seriösen Dysbalancen im Körper. Während der Zugphase haben wir nämlich mit dieser Griffvariante oft eine Tendenz zu rotieren anstatt den Körper gerade zu halten. Dabei kommt die Seite mit der supinierten Hand, also jene bei der die Handfläche nach vorne zeigt) in eine leichte Vorwärtsrotation, während die pronierte Seite nach hinten rotiert. Übertrieben dargestellt versucht ihr also dann in einer Drehung ein schweres Gewicht zu heben. Klingt schon wieder nicht so gut, nicht wahr? (mehr …)

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Workout Tipp: Effektivere Liegestütze

Liegestütze aka Push-Ups sind ein grundlegendes Bewegungsmuster des Menschen. Und viele Sportler empfinden sie als „einfach“ und daher als ineffektiv. Echt jetzt? Dann macht ihr evtl. etwas falsch. Denn Liegestütz sind eine der effektivsten Übungen für den gesamten Körper. Sie trainieren nicht nur Brust und Triceps, sondern auch den Rumpf durch die enorme Körperspannung, die wir dabei halten müssen.

Leider wird der Push-Up so oft unterschätzt, weil er tatsächlich oft „falsch“ ausgeführt wird. Zumindest aus Sicht der Effektivität. Wer die Liegestütze in „T-Form“ ausführt macht es sich einfacher, wer sie in „Pfeilform“ ausführt macht sie effektiver.
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