Suprfit-Team Blogpost: Raphael – CrossFit und der Nicht-CrossFitter

Hallo Leute,

nach einer längeren Sommerpause kommt endlich der nächste Artikel unserer Blog-Serie. In der heutigen Ausgabe der Suprfit-Team-Serie stellen wir euch ein Mitglied des Marketing-Teams vor – Raphael. Im folgenden Beitrag erfahrt ihr mehr über ihn und welche Rolle CrossFit für einen Nicht-CrossFitter wie ihn spielt. Viel Spaß beim Lesen!

Hey Leute,

ich heiße Raphael, bin 31 Jahre alt und arbeite seit mittlerweile fast genau einem Jahr bei Suprfit und so langsam wird es allerhöchste Zeit, dass auch ich mich, nach meinen lieben Teamkollegen Timo, Steffi, ChrisVivi und Gabi endlich mal vorstelle.

Nachdem ich letztes Jahr mein Studium der Sozialwissenschaften und Marketing beendet habe, bin ich mehr oder weniger zufällig bei Suprfit gelandet. Anfangs war ich mir gar nicht so sicher, ob ich mich in die Fitness und Athletikbranche bzw. die CrossFit Szene überhaupt richtig einfühlen kann. Aber letztlich wurde mir klar, dass ich mit meiner Sportaffinität und meiner Begeisterung für Onlinehandel und Kundenbetreuung absolut gut aufgehoben bin in diesem Supr-Team. Der folgende Beitrag soll zeigen, welchen Nutzen ich in CrossFit in Bezug auf meine Lieblingssportarten sehe.

Seit meiner frühesten Kindheit betreibe ich unzählige Sportarten im Wechsel und habe mich nie auf irgendetwas versteift, man könnte aber auch sagen ich habe „meine“  Sportart nie gefunden.  Dabei war es nicht so, dass  Sportarten wie Fußball, Basketball, Tischtennis oder Skifahren plötzlich an Reiz verloren hätten, vielmehr war ich immer wieder an neuen Herausforderungen interessiert.

Raphael auf der Suche nach der passenden Sportart... Oder bloß nur neuen Abenteuern
Auf der Suche nach der passenden Sportart… Oder bloß nur neuen Abenteuern

Als mein Bruder dann vor einigen Jahren die Idee hatte ein Mountainbike nach eigenen Vorstellungen zusammenzuschrauben, war ich sofort dabei  und entwickelte eine zunehmende Begeisterung für alle möglichen Sportarten, die man in der Natur ausüben kann. Wenn man es erstmal geschafft hat  nach stundenlanger Tortur einen Gipfel mit dem Bike zu bezwingen, ist es schon ein unglaubliches Gefühl entweder direkt wieder runter zu brettern oder technisch knifflige Passagen zu bewältigen. Was man mit dem Bike nicht mehr schafft, geht dann eben zu Fuß und schon entstand die neue Leidenschaft alpiner Hochtouren. Dass ich dagegen zum Snowboarden oder Paragliding bisher eher bequem mit Gondel oder Jeep in die Höhe befördert wurde,  ist mir dann auch nicht mehr peinlich. Die Höhenluft hat es mir einfach angetan.

Währenddessen habe ich aber trotzdem leidenschaftlich gerne Basketball und Fußball gespielt, denn vor allem der Teamgeist, der erforderliche Siegeswille und die Anforderungen an Motorik und Geschicklichkeit waren mir immer schon wichtiger als der reine Fitnessgedanke. Als nun  aber vor ca. 18 Monaten eine bis dato unentdeckte und schlecht verheilte Knieverletzung als Ursache für mein instabiles linkes Knie diagnostiziert wurde, war es plötzlich vorerst vorbei mit allen Sportarten, die das Knie zu stark und vor allem schwer kontrollierbar belasten.  Die einzige Alternative das ungewisse Ergebnis einer OP erst mal aufzuschieben, war eine deutliche Stärkung der Bein- und Rumpfmuskulatur. Zu einem gewissen Maß konnte ich mich zwar für das Training im Fitnessstudio motivieren, aber der echte Zweikampf, der geistige Anspruch und  das sichtbare Ziel in Form von Höhe oder Strecke fehlte leider, sodass  ich nach einem Jahr eher an Muskulatur verloren als dazugewonnen hatte.

Raphael Dech Bild 2
In der Natur ist alles möglich – Biken, Wandern, Snowboarden

Da ich wie gesagt absolut kein Fan von Muskelaufbau an der Maschine bin, dachte ich mir Biken und Wandern wird schon ausreichen, um das Knie durch Kräftigung der Muskulatur langsam wieder zu stabilisieren. Das hat sich dann aber leider als Irrtum herausgestellt. Bei vielen Sportarten werden leider nur spezifische Muskelgruppen trainiert, manche total vernachlässigt und manche sogar eher überbelastet. In meinem Fall müsste neben den Beinen vor allem die Rumpfmuskulatur gezielt gestärkt werden und dabei kommt nun CrossFit ins Spiel.

Die gezielte Ansprache aller Muskelgruppen, sowie der gesteigerte Antrieb durch gegenseitige Motivation und wettkampfartiges Training in Kleingruppen sind genau die Faktoren, die mir bisher bei normalem Kraft- und Ausdauertraining immer gefehlt haben. So habe ich mich vor Krafttraining bisher immer gedrückt, obwohl ich mir der Notwendigkeit eigentlich schon lange bewusst war:  Wie oft war ich schon nach 6 bis 7 Tagen auf der Piste kaum mehr in der Lage aufzustehen, weil es an Bauchmuskulatur mangelte. Schwere Rucksäcke schmerzten nach ein paar tausend Höhenmetern doch schon  mehr als mir lieb war im Rücken und die Pumpe könnte beim Biken durchaus auch ein bisschen länger mitmachen. Solche Defizite lassen sich mit regelmäßigen und abwechslungsreichen Workouts sicher beheben. Vor wenigen Wochen durfte ich zusammen mit zwei unserer aktiven Mitarbeiterinnen ein Workout absolvieren und in den Tagen darauf wurde mir dann auch klar wo meine Defizite sind: Überall 😉

Mein erstes CrossFit WOD mit Team Suprfit - dank des supr Coaching habe ich gleich meine ersten Double Unders geschafft!
Mein erstes CrossFit WOD mit Team Suprfit – dank des supr Coaching habe ich gleich meine ersten Double Unders geschafft!

Meiner Meinung nach können Freizeitsportler wie ich von vielen Ansätzen der CrossFit Workouts profitieren, wenn Sie denn sinnvoll mit anderen Sportarten kombiniert werden. Genauso denke ich aber auch, dass Einflüsse verschiedener Sportarten die CrossFit Workouts enorm bereichern könnten, ich denke da sind jede Menge Synergien vorhanden. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich noch Übungen zur Steigerung der Reaktionsgeschwindigkeit, Koordination und Balance in ein Workout mit einbinden um eine möglichst ausgewogene Steigerung der Leistungsfähigkeit in möglichst vielen Disziplinen zu erreichen.

Auch die Fokussierung auf eine gesunde Ernährung finde ich sehr interessant, wobei ich den Paleo-Ansätzen als Vegetarier nur bedingt zustimmen kann, aber allgemein bewusstere Ernährung scheint unter Crossfittern zu Recht ein wichtiges Thema zu sein.

Auch wenn ich mir persönlich den Schritt zur Mitgliedschaft in einer CrossFit Box nicht vorstellen kann, so hoffe ich doch zukünftig neben der theoretischen auch mehr praktische Erfahrung mit CrossFit sammeln zu können. Den richtigen Arbeitgeber hierfür habe ich mit Suprfit ja definitiv gefunden.

VornameRaphael
Baujahr
Tätigkeit bei SuprfitOnline Marketing
Sportart(en)Wandern, Mountain Bike
LieblingsübungDouble Unders
HassübungMedball Cleans
Lieblings-TrainingsgerätMaui Power Ropes
Lieblings-Suprfit-ProduktSuprfit Wrist Wraps CF
Vorbild