Suprfit-Team Blogpost: Sidney – Motivation zum Rugby und Training

Im heutigen Suprfit-Team Blogpost stellen wir Euch ein weiteres Mitglied aus unseren Reihen vor. Sidney hat vor zwei Jahren ein duales Studium bei ITS angefangen, um sich im Bereich des Marketings zu spezialisieren. Außerdem spielt er, genau so wie Chris, Jerome und Timo, begeistert Rugby seit über 20 Jahren. Mehr zum Thema Training und Motivation erfahrt ihr in seinem Beitrag. Viel Spaß beim Lesen!

Mit fünf Jahren habe ich das Rugby spielen begonnen und bin seitdem regelmäßig und konstant am trainieren. Mittlerweile zähle ich 21 Jahre, in denen ich mindestens dreimal die Woche meine Zeit auf dem Rugbyplatz verbracht habe und auch immer noch verbringe. Während den Saisonpausen und der Vorbereitungszeit trainiere ich jede Woche dreimal auf dem Platz und dreimal im Kraftraum. Während der Spielsaison kommt dem Ganzen noch beinah jedes Wochenende ein Spiel dazu. Durch die intensive Trainingswoche ist es besonders wichtig sich gesund und der sportlichen Leistung entsprechend zu ernähren. An dieser Stelle möchte ich mich bei unserem Verein für die großartige Unterstützung in Sachen Kraftsport und Ernährung bedanken, wodurch meine Lebensweise immer geregelt und positiv ist. Des Weiteren unterstützend kommt noch ein an die jeweilige Saisonphase und Position angepasster Trainingsplan hinzu. Hiermit ist mir alles gegeben, was ein Athlet in der 1. Bundesliga braucht. Zu guter letzt, ist meine eigene Motivation natürlich entscheidend. Doch wie motiviert man sich selbst eigentlich am besten?

Sidney und sein älterer Bruder spielen Rugby seit über 20 Jahren zusammen
Sidney und sein älterer Bruder spielen Rugby seit über 20 Jahren zusammen

Motivation zum Training

Ich muss zugeben, dass ich in diesem Punkt, besonders zu früheren Zeiten, deutliche Schwierigkeiten hatte. Sich selbst zu motivieren, da gibt es bei jedem einen persönlichen Masterplan. Doch wie bekomme ich raus wie es bei mir am besten klappt? Einige schwören auf Motivation durch Motivationsvideos, andere auf das Setzen von persönlichen Zielen, insbesondere auch, wenn man eben solche in der Vergangenheit bereits erreicht hat. Wiederum anderen reicht der Gedanke sich aufgrund von konsequentem Training und der richtigen Ernährung schon bald als ein anderer im Spiegel betrachten zu können, und auch das Wetten zwischen besten Freunden spielt hier das ein oder andere Mal sicherlich eine große Rolle.

Mir selbst fällt es immer noch schwer mich zu motivieren. Zwar gab es Hochphasen, doch selbst kleine Unterbrechungen des Krafttrainings schafften es mir die Motivation zu nehmen und Trainings ausfallen zu lassen. Mir ist bewusst, dass es mir häufig einfach an ausreichend Ehrgeiz fehlt. In Phasen der niedrigen Motivation waren es meistens meine Teamkameraden und besonders mein älterer Bruder (auch er spielt in unserem Team), die mich aus meinen Tiefphasen herausholen konnten und mir halfen und es immer wieder schafften mich zu motivieren. Manchmal braucht es eben einen oder auch zwei Tritte in den A****, bis man seine Sachen gepackt hat und im Kraftraum steht. Aber das Gefühl danach ist einfach eines der besten Gefühle – vor dem Spiegel zu stehen und das Ergebnis einer harten Saison voll mit schweren Trainingseinheiten, sowohl auf dem Platz als auch im Kraftraum, und hart erkämpfter Motivation zu sehen und dazu den Deutschen-Meisterschafts- Titel in der Tasche! In meiner Zeit als Rugby Spieler habe ich vieles erlebt und noch mehr erreicht, was ich mir zu mancher Zeit wahrscheinlich selbst nicht zugemutet hätte. Rugby ist ein Gentlemen Sport und ein Sport, der einem die Welt zeigt.

In Phasen der niedrigen Motivation war es meistens mein älterer Bruder, der es schaffte mich zu motivieren.
In Phasen der niedrigen Motivation war es meistens mein älterer Bruder, der es schaffte mich zu motivieren.

Highlights im Rugby

Mit meinem Verein, dem Heidelberger Ruderklub, wurde ich bereits vier mal 15er Rugby – Deutscher Meister, zwei mal 7er Rugby – Deutscher Meister und einmal DRV- Pokal Sieger. Auch wurde mir die Chance eröffnet mit der U21 Nationalmannschaft zur Europameisterschaft in Spanien zu reisen. Mit der Rugby-Auswahl Baden-Württemberg machten wir bereits in frühen Jahren Rugbyfahrten in beinahe ganz Europa und spielten dort gegen die Auswahlen der jeweiligen Länder. Körperliche Fitness und sowohl physische als auch psychische Stabilität waren natürlich die Voraussetzung, um all das erleben zu können. An diesem Punkt komme ich noch einmal zurück zum Thema Motivation und zu dem intensiven Training. Mittlerweile habe ich meine Sachen gepackt und stehe im Kraftraum und bin bereit zu trainieren. Stellt sich nur noch eine Frage: Wie genau ist das Krafttraining eigentlich gestaltet?

Mit meinem Verein, dem Heidelberger Ruderklub, wurde ich bereits vier mal 15er Rugby Deutscher Meister
Mit meinem Verein, dem Heidelberger Ruderklub, wurde ich bereits vier mal 15er Rugby Deutscher Meister

Krafttrainingseinheit

Wie oben bereits erwähnt, werden unsere (Kraft-)Trainingspläne von unserem Verein bzw. von unseren Trainern entworfen und uns bereitgestellt. Sie sind an unsere individuelle Position auf dem Spielfeld, wie auch an die jeweilige Saisonphase (Vorbereitungsplan, Saisonplan, Mobilitätsplan) angepasst. Ich persönlich bevorzuge das Zirkeltraining oder auch das Strongman Training, da bei beiden Trainingsformen (ganz ähnlich wie im CrossFit) eine sehr hohe Intensität vorhanden ist und es gleichzeitig nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Das Gefühl nach diesen beiden Trainingsformen, jeden einzelnen trainierten Muskel zu spüren, pusht und motiviert, für die nächste Trainingseinheit. Ebenso gut gefällt mir das Suspensionstraining mit dem TRX. Da man bei dieser Art von Training hauptsächlich mit dem eigenen Körpergewicht arbeitet und eine besonders gute Stabilität des Körpers erreichen kann.

Und wenn mir in manchen Momenten meine eigenen erkennbaren Erfolge nicht mehr als Motivation ausreichen und ich meine Ziele aus den Augen verliere, weiß ich dass ich ein ganzes Team und gleichzeitig gute Freunde hinter mir stehen habe, die mich wieder neu motivieren können und es schaffen den Ehrgeiz in mir zu wecken.

Durch mein duales Betriebswirtschaftsstudium mit dem Schwerpunkt Marketing, das ich bei ITS absolviere, habe ich eine zusätzliche Möglichkeit, einen tiefen und interessanten Einblick in die Materie des Sports und seiner Vielfältigkeit von einer anderen Perspektive zu erlangen.

Studium bei ITS

Vor zwei Jahren habe ich mein duales Studium angefangen und mich im Bereich Marketing spezialisiert. Bei meiner Form des Studiums handelt es sich um das System der geteilten Woche. Dem entsprechend habe ich zwei Tage Uni und arbeite zudem drei Tage im Suprfit-Büro. Durch den Einblick, den ich hierbei erhalte, wird einem persönlich erst bewusst, wie vielfältig Sport eigentlich sein kann. Es ist unheimlich interessant, wie viele vom Athletiktraining begeistert sind und mit wie vielen verschiedenen Arten man sich selbst fit halten kann. Es ist schön zu sehen, dass viele  Produkte von Fitnessstudios, CrossFit Boxen und von Trainern jeglicher Art genutzt werden und man freut sich jedes Mal, wenn man ein Produkt sieht, dass im eigenen Sortiment vertreten ist. Häufig habe ich in solchen Momenten das Gefühl es am liebsten sofort selbst testen zu wollen. Die Welt des Sports ist wahnsinnig interessant und vielfältig und ich freue mich,  auch in Zukunft noch viel mehr über die verschiedenen Bereiche zu lernen.

In diesem Sinne, findet eure persönliche Art euch zu motivieren und lasst es krachen!

Viele Grüße,

Sidney

VornahmeSidney
Baujahr1988
Tätigkeit bei SuprfitDualer Student in Marketingkommunikation
Sportart(en)Rugby
LieblingsübungSuspended Push-Up
HassübungChin Up
Lieblings-TrainingsgerätSuspension Trainer
Lieblings-Suprfit-ProduktWrist Wraps