Suprfit-Team Blogpost: Stefanie – CrossFit ist Schuld

In der heutigen Ausgabe der Suprfit-Team-Serie stellen wir euch ein weiteres Mitglied des Sales Teams vor – Stefanie. Stef ist seit einem halben Jahr bei uns, hat aber dank ihrer großen Erfahrung und ihres Ehrgeizes viel zu der Entwicklung unserer jungen Firma beigetragen. Erfahrt mehr über sie und ihre Beziehung zu CrossFit und Suprfit in ihrem Beitrag. Viel Spaß beim Lesen!

Liebe Leser,

mein Name ist Stefanie Krämer, ich bin 44 Jahre alt und seit Februar 2014 als Director Sales & Strategy bei Innovative Training Systems unter anderem dafür verantwortlich, dass wir in meinem Team unsere Kunden so gut beraten, dass eine langfristig loyale und ehrliche Geschäftsbeziehung entsteht. Wie ich bei Suprfit gelandet bin und warum CrossFit daran Schuld hat, werde ich Euch heute berichten.

Als kleines Mädchen war ich mit meinem Paps, der beim TuS Siegburg lange Jahre Trainer für den Bereich Leichtathletik war, immer auf dem Sportplatz. Natürlich habe ich auch mitgemacht. Auch mein Opi und mein Onkel waren immer mit dabei. Ich habe dann auch irgendwann mal bei verschiedenen Meisterschaften mitgemacht  und war ganz gut im Laufen. Doch als ich zwölf war hat mein Opi irgendwann mal zu mir gesagt, dass ich wie ein Elefant laufe. Da war ich dann ganz geknickt und wollte mit der Leichtathletik nichts mehr zu tun haben.

Stef Surfen
Sport ist ihre Leidenschaft – Surfen in den Flitterwochen

Ein Jahr drauf bin ich dann beim Handball gelandet und war als Kreisläuferin auf Grund meiner Größe gar nicht so schlecht. Das ging dann sogar soweit, dass ich bei der Mittelrheinauswahl in Leverkusen dabei war. Bei einem Spiel hatte dann ein Mädel einen Sturz und eine der Kniescheiben ist rausgesprungen. Das fand ich gruselig und damit war Handball Geschichte.

Nach der Schule und meiner ersten Ausbildung zur Arzthelferin bin ich dann nach Kalifornien und habe als Au-pair ein Jahr bei einer Familie gelebt. In dem Jahr habe ich dann auch mit Taekwondo angefangen, bin bis zum grünen Gürtel gekommen und durfte mit meinem Dojo sogar in San Francisco bei den SF 49ers in der Pause auftreten.

1992 – zurück in Deutschland und während meiner Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau – bin ich dann wieder zum Laufen gekommen. Das war ganz praktisch, weil ich laufen konnte wann ich wollte und das Budget fürs Equipment auch überschaubar war. Doch mir fehlten die sozialen Kontakte und so bin ich dann irgendwann im Fitnessstudio gelandet. Viele Wiederholungen waren für mich total langweilig doch mit viel Gewicht konnte ich rucki zucki Muskeln aufbauen und das ganz ohne „Pulver“. Einige im Studio sind dann mal mit mir zur FIBO in Köln gefahren. Da habe ich dann das erste Mal live echte Bodybuilderinnen gesehen. Das hat mir nicht gefallen und ich beschloss, nicht mehr ins Studio zu gehen.

Stef Rennrad
Beruflich und sportlich hat Stef viel gemacht – Rennrad fahren gehört auch dazu

Als nächstes ging‘s zum Volleyball. Das war dann für knapp zwei Jahre ganz nett und ich war auch daran beteiligt, dass wir von der Kreis- zur Bezirksliga aufgestiegen sind, doch es kam dann privat einige Unwegbarkeiten dazu und mir gefiel es nicht, dass ich mich immer rechtfertigen musste, wenn ich mal nicht zum Training kam. Also genug mit dem Volleyball.

Dann folgte 2002 mein Marketing- und Vertriebsökonomie Studium, das ich auf der Abendschule nach der Arbeit absolvierte. Die Zeit war knapp und ich verwendete jede freie Minute zum Lernen. An Sport war nicht zu denken. Nach zwei Jahren war das gegessen und ich hatte auf einmal wieder richtig viel Zeit. Ich fing dann mit dem Trial Sport an und fuhr im AC Bensheim in der Betreuerklasse mit. Das war eine schöne Zeit und ich war fast jedes Wochenende auf dem Trialgelände oder auf Meisterschaften. 2006 stürzte ich dann bei den Hessenmeisterschaften in Heringen und mein rechtes Kreuzband riss ab. Die Genesung dauerte eine ganze Weile, Trial Sport war Geschichte. Ich begann mit dem Radfahren und legte mir bald ein Rennrad zu und lief gelegentlich ´ne Runde.

Beruflich war ich zu der Zeit sehr stark eingespannt. Fünf Jahre war ich für die Beratung von Radiologen zu Fragen rund um das Thema Marketing zuständig. Die Anforderungen in meiner Position stiegen ständig und dem Druck hielt mein Körper irgendwann nicht mehr stand. Ständig viel ich in Ohnmacht und nach diversen Untersuchungen stand fest, dass organisch alles in bester Ordnung war. Ich nahm die Signale meines Körpers als sicheres Zeichen dafür, dass ich mir zu viel zugemutet hatte. Es folgte wieder eine Ohnmacht, ich wurde eine Woche krankgeschrieben und in der Woche zog die Notbremse und stellte die Weichen für mein Leben neu. Da Sport mein Leben schon immer begleitet hatte und ich als Ausbilderin auch schon einigen Menschen das ein oder andere mit auf ihren Lebensweg gegeben hatte, stand für mich schnell fest, meinen Job zu kündigen und im Bereich Sport einen neuen Weg zu beschreiten.

Stef CrossFit Heidelberg
Von Schwäche zur Stärke – Stef erlernt den Snatch bei CrossFit Heidelberg

Ich kündigte meinen Job und fing ein Duales Studium zum Bachelor of Arts in Fitnesstraining  bei der DHfPG in Saarbrücken an. Während meiner Arbeit im Gym riss mir dann beim Seilspringen die linke Achillessehne, die mir schon seit längerem beim Laufen Probleme bereitet hatte und ich wurde noch innerhalb der Probezeit gekündigt. Das war im Januar 2013. Ich beschloss meine Ausbildung selbst in die Hand zu nehmen und erlernte bei der BSA Saarbrücken in verschiedenen Bereichen des Individualtrainings, Programme zur Steigerung der Leistungsfähigkeit für die verschiedensten Athleten zu erarbeiten. Ich nahm mir acht Stunden am Tag für die Ausbildung Zeit und schloss im Dezember 2013 die Fitnesstrainer-A-Lizenz mit den Schwerpunkten Sportrehabilitation und Gesundheitstraining als Personal Trainerin erfolgreich ab. Ich begann sofort meine Selbständigkeit aufzubauen. Während meinen Recherchen kam ich das erste Mal mit CrossFit in Berührung und fand viele Ansätze des Sports plausibel und wollte das selbst ausprobieren. Am letzten Samstag im Mai nahm ich dann am Probetraining teil und es war sofort um mich geschehen. Es war das erste Mal, dass ich meinen Schweinehund überwand und das war richtig leicht, da ich den Schweinehund während des WODs schnell überholte und futsch war er. Bis heute ist er nicht wieder aufgetaucht.

Stef CrossFit FRA
Stef zeigt perfekte Technik während 14.2 bei CrossFit FRA

Irgendwann erzählte mein Coach mir dann davon, dass Suprfit, die gegenüber meiner Box ihren Hauptsitz haben, jemanden für den Vertrieb suchen. Ich bin dann eines Tages mal durch die rote Türe gegangen (wer schon bei uns war, weiß wovon ich spreche) und lernte Nicolas Vogel kennen und erzählte ihm von meiner beruflichen Laufbahn. Es war von Anfang an eine gegenseitige Sympathie vorhanden und für mich war schnell klar, dass ich meinen Teil dazu beitragen möchte, dass das kleine aufstrebende Unternehmen bald noch bekannter ist und viele zufriedene Kunden eine langfristige Beziehung zu suprfit.de aufbauen werden.

Bis heute durfte ich viele von Euch, die das jetzt lesen, persönlich kennenlernen und ich fühle mich nicht nur im CrossFit sondern auch bei Innovative Training Systems GmbH auf Grund des lockeren und unkomplizierten Umgang miteinander sehr wohl. Diejenigen von Euch, die ich noch nicht persönlich kennen gelernt habe, möchte ich gerne kennenlernen. Vielleicht bei der nächsten FIBO in 2015? Traut Euch und kommt mich besuchen!

Es würde mich freuen, wenn der ein oder andere von Euch seinen Kommentar hinterlässt. Sprecht auch gerne über Erfahrungen, die Ihr mit mir oder meinem Team gemacht habt. Ich freue mich immer über Feedback, sei es gut oder nicht so gut. Es gibt immer die Möglichkeit für Verbesserungen, von denen Ihr da draußen letztendlich auch partizipieren könnt. Und jetzt: vielen Dank für Eure Zeit und Eure Aufmerksamkeit. Ihr hättet ja auch in den 20 Minuten „Cindy“ klar machen können 

Stef von Suprfit
Spaß und Freude am Leben durch Sport – das hat Stef von Suprfit
VornameStefanie
Baujahr1969
Tätigkeit bei SuprfitDirector Sales & Strategy
Sportart(en)CrossFit, Surfen, Snowboard
LieblingsübungTurkish Get Up
HassübungThruster
Lieblings-TrainingsgerätXenios Heavy Duty Squat Stand mit Pull Up Bar Station
Lieblings-Suprfit-ProduktSuprfit Ultra Speed Rope
VorbildAlle Games Masters Athletinnen 60+
  • http://www.kinderfahrrad-16-zoll.com Freddy

    Surfen ist auch eines meiner Lieblingssportarten! Einfach Klasse und macht extrem viel Spaß! Derzeit bin ich in Australien um dort meine Surf „Skills“ weiter auszubauen :-)