Tina Mirus Genesungstagebuch Teil 10

Woche 10

Die Zeit vergeht wie im Flug.
Täglich spüre ich Veränderungen – mehr Beweglichkeit, mehr Reaktion, mehr Kraft, mehr Ausdauer.
Und trotzdem ist es immer noch ein auf und ab – ich traue dem ganzen noch nicht so.

Das Gefühl, das nicht genug passiert ist permanent da, dann schaue ich mir den Verlauf der Genesung an und stelle fest, dass mir natürlich wiedermal meine Ungeduld einen Streich spielt.

Auch ist es so…wenn ich mir mein operiertes Bein genau anschaue, sehe ich sogar wieder eine richtige Muskelform – klein, aber da. Und das ist nach dieser Zeit mal so richtig gut.

Es gibt ein neues Ziel, ein für mich sehr großes Vorhaben.
Ich habe mich für Ende August für meine erste internationale Weightlifting – Challenge angemeldet. Das sind nur noch 7 Wochen, hmmmmpf.
D.h. meine Wettkampfvorbereitung läuft jetzt schon auf Hochtouren, das wird spannend.
Was heißt das genau?
Nun…da ich auf Grund der Verletzung nicht richtig brennen konnte, habe ich das Gefühl etwas *flauschig zu sein*

"flauschig" schwimmt dafür gut :-)
„flauschig“ schwimmt dafür gut :-)

Mehr und mehr baue ich HIT-Einheiten wieder in mein Programm ein – ganz kurze, um wieder Herr der Lage zu werden. Kurze, um nicht die Muskulatur zu extrem zu ermüden – denn die Muskulatur brauche ich zum Liften.
So genannte Hero-Workouts kommen dafür nicht in Frage – nur so am Rande.

Ich bleibe natürlich bei Eat clean & train Dirty incl. IMF- Intermittent Fasting, das passt ganz gut in meinen Tagesablauf.
Im Klartext Gewicht runter, was nicht zwangsläufig Kraftverlust bedeutet.
Mein Training ist hart, aber ausgewogen.
Die Regenerationsphasen gewinnen wieder mehr an Bedeutung – mindestens 8h schlafen – unverzichtbar. Sie waren die ganze Zeit wichtig, aber jetzt, da ich mehr und mehr an Leistungsgrenzen trainiere hat die Erholungszeit Prio 1.

Wie sieht das Training genau aus?
Das Training ist ein Wechsel aus den ansprechenden Kraft- und Technik TE’en, Mobility, Athletik Training & HIT.

Mobility – Mobility – Mobility…dieser Couch-Stretch, ich hasse ihn, ist aber für die Flexibilität meiner Hüfte mit die wichtigste Übung. Jeden Tag, sieben mal in der Woche. Ich bin ein T(ina)Rex :-).
Ich selbst bin sehr neugierig wie sie die nÀchsten Wochen so gestalten und wie sich meine Leistungsfähigkeit steigern wird.

In dieser Woche war ich zu Gast in Nürnberg in der Box, toll – da war ich so lange nicht mehr. Hier habe ich auch ein angepasstes & genau so anspruchsvolles Training bekommen, wie ich es bei Einschränkungen kenne. Verletzt sein heißt nicht unbedingt nicht trainieren zu können. Nach Rücksprache mit den Coaches ist sehr viel möglich. Ein Teil des Heilungsprozesses beginnt im Kopf…das ist aus meiner Sicht nicht zu unterschätzen.

Es stand Sprint, KB und DU auf dem Plan, zwei von dreien durfte ich bis dato noch nicht machen. Das hieß AirDyne prügeln und StepUps alternativ dafür. Sehr schön war es…Danke noch mal an die Coaches an dieser Stelle.

Der Besuch in Nürnberg war einfach super!
Der Besuch in Nürnberg war einfach super!

Was den Verlauf meiner Genesung angeht bin ich gut in der Zeit. Jetzt darf ich langsam mit dem Leistungssport anfangen – na gut, dann leg ich jetzt einmal richtig los. :-)

Da will ich wieder hin, auch mit einem Lächeln.

Das Ziel vor Augen!
Das Ziel vor Augen!

Ich arbeite hart an mir und bin diszipliniert.

Vielen Dank an Alle, die an mich glauben und mich unterstützen.

Viele Grüße
Tina

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