Unser Athletenteam zu den CrossFit Games Open 2013

HI Leute,

ich habe heute einige Meinungen von unseren Suprfit-Athleten zu den vergangenen CrossFit Games Open. Seht wie Gregor Schregle, Johann Ziegler und ich die Open jeweils erlebt haben…

Ich möchte hier auch nochmal darauf hinweisen, dass ich ab dieser Woche in Frankreich auf einem Lehrgang bin für 4 Wochen. Da es im Wald meistens schwer wird mit dem WLAN und die Ausbilder der französischen Armee aller Voraussicht nach auch nicht so erfreut wären, wenn ich mit einem Laptop da antanze habe ich die nächsten 4 Artikel für euch vorgeschrieben. Sie kommen wie gewohnt jeden Montag Nachmittag online und ihr habt weiterhin freshe Infos rund ums Thema CrossFit. Eure Kommentare und Fragen werde ich aber erst nach meiner Rückkehr beantworten können 😉

In diesem Sinne: Finish Strong und viel Spaß mit den Meinungen unserer Athleten!
– Euer Art

Gregor Schregle:

„ Ich halte die Open für eine tolle Möglichkeit für jeden Athleten oder Crossfit Neuling an der großen weltweiten Community teilzunehmen. Hier geht es erst mal nicht darum Bestleistungen zu bringen und andere zu übertrumpfen, sondern einfach mal an einem Wettkampf Box übergreifend teilzunehmen. Es ist doch nochmal ein riesen Unterschied über seine Grenzen in einem Wettkampf zu gehen als in den täglichen Wods. Auch habe ich schon oft beobachten können, dass der Ehrgeiz neue Techniken zu erlernen hier geweckt wird. Oder aber mal richtig an einer Schwäche zu arbeiten zum Beispiel der Beweglichkeit in der Kniebeuge. Oder an einem Chest to Bar. Ein wichtiger Teil bei den Open ist auch das Zusammenkommen mit Crossfittern anderer Boxen und das Kennenlernen von anderen Crossfittern. Für mich sind die open DAS sportliche Ereignis des ganzen Trainingsjahres. Ein Ziel auf dass ich hin arbeite, bei dem ich mich mit den Topathleten messen kann. Das ist es was Crossfit für mich so attraktiv macht, der Wettkampf. Die WODs dieses Jahr waren super. Auch dass eines von letztem Jahr wiederholt wurde fand ich toll. Denn Hand aufs Herz, wer quält sich ein Jahr später mit vollem Einsatz und allem was er hat in ein und das selbe WOD ohne eine Competition? Und so konnte man sehen was ein Jahr Training gebracht haben – 10 muscle ups mehr…ernüchternd hahaha
Fazit: ich bin immer noch schwach aber im Vergleich zu letztem Jahr ist eine Verbesserung zu erkennen. Schlussfolgerung für mich: work your weakness und die liegen ganz klar in den Oly Lifts und Powerlifts.
Viele Grüße Greg“

Art Claas van der Heide:
„Für mich sind die CrossFit Games Open das Highlight des CrossFit-Jahres, vor allem da ich noch lange nicht gut genug dafür bin als Kandidat für die Regionals zu gelten. Das macht die Open zu meinem hauptsächlichen CrossFit-Wettkampf. Gerade in diesem Jahr war es besonders cool. Zum einen war es meine zweite Teilnahme und ich konnte definitiv ordentliche Verbesserungen zum letzten Jahr sehen und zum anderen haben wir durch die Gründung unserer Box eine richtig coole Truppe zusammenbekommen, die auch wirklich Stimmung gemacht hat und uns bei den WODs unterstützte. Es war einfach cool zu sehen, dass das Training uns weitergebracht und unsere CrossFit Kokoro-Gemeinschaft auch näher zusammengebracht hat.
Meiner Meinung nach sollte jeder, der ernsthaft CrossFit betreibt oder betreiben möchte an den Open teilnehmen, nicht zuletzt weil sie uns immer wieder wunderbar unsere Schwächen aufzeigen! Das hat mir letztes Jahr die Augen so richtig geöffnet und die Verbesserung innerhalb dieses Jahres spricht für sich!
Die WODs in diesem Jahr fand ich sehr geil, auch dass Fran mal in einem anderen Licht drankam, als „FRANRAP“. Dieses Workout zerstört mich jedes Mal vollkommen…ein krasser Abschluss der Open Season! Und jetzt geht’s ab zum Training für die nächsten Open ;-)“
Finish Strong,
euer Art

Johann Ziegler:
„Die CrossFit Games Open sind die weltweit einzige Möglichkeit sich online gegeneinander im CrossFit zu messen oder um zu sehen, wo man persönlich steht. Weit über den Wettkampffaktor hinaus geht aber die Community. Jedes Jahr zu den Open kommt man nicht nur zu den regulären WODs zusammen, sondern auch mal Sonntag Abend, um nochmal 2 Reps mehr raus zu kitzeln. Man feiert hinterher den Erfolg, den man zusammen erreicht hat und schafft so gemeinsame Erfahrungen. Das ist eigentlich der wichtigste Effekt der Open.
Rein von den WODs her, hat sich das Anforderungsniveau scheinbar eingependelt. Die Übungen erfüllen immer noch den Anspruch, dass jeder mitmachen kann. Aber es sind natürlich auch solche WODs dabei, die die Spreu vom Weizen trennen, aber das muss ja auch so sein. Mir persönlich haben die WODs dieses Jahr einen riesen Spaß gemacht, vor allem auch, weil man zwischendurch die Chance hatte zu sehen, ob man sich gegenüber dem Vorjahr verbessert hat. Die Frage ob man teilnehmen sollte kann ich nur mit JA beantworten.:-)“

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